Dienstag, 23. Juni 2015

 Blogwatch: Two for Fashion.

Ich muss gestehen, dass sich mein Leseverhalten in den letzten Monaten sehr stark verändert hat. Wenn nicht sogar schon in den letzten zwei oder drei Jahren. Um es kurz und knackig zusammenzufassen: Mehr Bücher, weniger Blogs. Während ich früher tagtäglich meine Blogroll mit bis zu über 100 Blogs nach neuen Einträgen durchforstet habe, besuche ich heute ganz gezielt ca. einmal die Woche zwei gute Hände voll Blogs. Ein gutes Buch hingegen habe ich in wenigen Tagen oder Wochen (je nach Zeit) verschlungen. Vieles interessiert mich einfach nicht mehr. Allen voran nicht Dinge, für die andere Leute ihr Geld auf den Tresen legen. Diesen ganzen Hype um die Haul-Videos habe ich bis heute nicht verstanden. Immer noch recht spannend finde ich allerdings die Entwicklung von Trends, diverse (Mode-)Fotostrecken und ja, mittlerweile auch ein klitzekleines bisschen Beautykram.

Zu den wenigen Blogs, die ich immer noch gerne lese, gehört definitiv der OTTO-Fashion-Blog Two for Fashion, welcher von den symphatischen Mädels Thuy und Kathrin geführt wird. In die Riege der Gastblogger reihen sich zudem große Namen wie Jessie von Journelles, Jana von Bekleidet oder auch Frank von iheartberlin ein, was ganz klar für sich spricht. Two for Fashion überzeugt mich vor allem durch seine Vielfalt: Von Beauty über Designer bis hin zu ECO-Fashion und Streetstyle wird hier jedes modeliebendes Herz zum Hüpfen gebracht.  Durch die bunte Mischung an Themen und Autoren, erhält der Blog zudem eine Authentizität, von der andere nur träumen können. Die Laufsteg-Looks zum Nachstylen gehören definitiv zu meiner Lieblingskategorie, da sich hier aufzeigt, dass man auch mit kleinerem Geldbeutel eine große Wirkung erzielen kann. Schließlich können sich die Wenigsten Chanel, Prada und Co. leisten. Immer wieder großartig sind auch die Beiträge von Two for Fashion TV, wo von DIY bis hin zu diversen Trends, Wohnaccessoires und Backstagegewusel alles in Bewegtbildern unter die Lupe genommen wird - und das häufig von niemand Geringerem als Palina Rojinski bzw. Johanna Klum. Falls ihr von Two for Fashion bisher noch nichts mitbekommen haben solltet (was vermutlich nur daran liegen kann, dass ihr hinterm Mond wohnt), dann empfehle ich euch wärmstens diese Bereicherung in Blogform von diesem Tage an regelmäßig zu konsumieren. Aber vorsicht - es besteht Suchtgefahr!

Montag, 15. Juni 2015

 Bikini Kill.

via Esprit

Die Sonne hat sich in den vergangenen Tagen von ihrer äußerst freundlichen Seite gezeigt und knackte das Thermometer mit bis zu 30 Grad. Es wird also wieder allerhöchste Eisenbahn Seen, Kanäle und Freibäder unsicher zu machen und ein bisschen zu planschen. Das mache ich  für meinen Teil zumindest. Bahnen schwimmen war noch nie meins. Mein Seepferdchen habe ich nur mit Ach und Krach bestanden und im Schwimmunterricht war ich immer die Letzte, die sich zehn Bahnen lang mogelnd am Rand entlang hangelte, während die anderen schon rutschen durften. Zudem habe ich meiner Mutti mal einen vorgeheult, damit ich nicht zum Spendenschwimmen muss, weil ich wirklich Angst hatte ich würde ersaufen. Wie ihr merkt: Ich bin eine echt Wasserratte! Das Einzige, was ich wirklich immer gern gemacht habe, war tauchen aka Meerjungfrau bzw. Ocean Girl spielen. Manchmal auch nur im Planschbecken. Ich war halt schon immer eher bescheiden.

Aber selbst beim Planschen sollte man sich wohlfühlen können. In seiner Haut im Optimalfall sowieso und in den Badetextilien ebenfalls. Auch wenn ich einige Badeanzüge wirklich richtig schön finde, werde ich wohl immer mehr der Typ für Bikinis bleiben. Mein momentanes Lieblingsmodell ist hier dem ersten am ähnlichsten: Ein recht schlichtes, schwarzes Bandeau mit abnehmbaren Trägern. Der Unterschied ist jedoch, dass es sich bei meinem Höschen um ein High Waist Modell handelt, das ich wirklich heiß und innig liebe. Bei Jeans verzichte ich genauso wenig darauf wie bei Bademode. Ich mag diesen Vintage Look einfach zu gern. Auch den Animalprint finde ich ziemlich cool und das obige Modell von Esprit entspricht nicht diesem 0815 Leoprint, der schnell billig wirken kann, sondern macht durch den Farbmix von schwarz/braun/grau richtig was her. Hach, wer die Qual hat, hat die Wahl oder wie heißt das noch gleich so schön? Zu guter Letzt habe ich jetzt aber noch den ultimativen Tipp für einen echten Beachbody für euch parat: Have a Body and go to the Beach!

Mittwoch, 10. Juni 2015

 LDN: Digital Diary.

Kinder, wie die Zeit vergeht! Der London-Trip ist jetzt einfach schon wieder ganze fünf Wochen her und noch ein wenig länger habe ich nichts mehr von mir hören lassen. Hand aufs Herz: So langsam glaubt mir eh keiner mehr, wenn ich hier Dinge à la "Ich gelobe Besserung." schreibe, oder? Es tut mir auch leid. Aber tatsächlich nur bedingt. Mein Real Life ist wirklich sehr einnehmend momentan und das macht mir irgendwie absolut und vollkommen gar nichts aus. Weil gerade alles ziemlich cool ist bei mir. Mein Studium ist zwar durchaus stressig, aber es macht mir Spaß und ich habe nach einigen Griffen ins Klo und Umwegen endlich mal das Gefühl das Richtige zu tun. Es stehen in den kommenden zwei Semesterferien noch zwei spannende Praktika auf dem Plan und es ist einfach verrückt, dass ich danach eigentlich nur noch meine Bachelorarbeit schreiben muss. Mein Nebenjob bereitet mir nach wie vor große Freude und auch privat könnte es bei mir gerade kaum besser laufen. Wenn nahezu alles perfekt läuft, wartet man doch eigentlich nur auf den großen Knall, der all diese Perfektion in einen einzigen Trümmerhaufen verwandelt. Kennt ihr das?

Eigentlich mag ich jetzt aber keine Ängste schüren oder gar Katastrophen prophezeien, sondern lieber einen ziemlich coolen Trip in die britische Hauptstadt Revue passieren lassen: Wir besuchten alle Rough Trades der Stadt, viele weitere Plattenläden, den Portobello Market, das Tate Modern, einen Vintagemarkt, die Tower Bridge (die Sandra und ich bei unserem London-Trip vor zwei Jahren vergeblich gesucht haben, haha!) und den Piccadilly Circus. Wir aßen bei Gourmet Burger, orderten überteuerte Pizza vom Lieferservice und gönnten uns bei einem viel zu schicken Inder ziemlich gutes Curry. Und dann war da ja auch noch die Hochzeit in Nottingham, die der eigentliche Grund für unsere Reise war. Bis auf die Tatsache, dass wir die Zeremonie verpassten, weil uns der Reisebus original vor der Nase wegfuhr, war auch das ein großartiges Erlebnis. Wir trafen einen Haufen toller Menschen, tanzten schottischen Ceilidh (womit mein Blamage-Contingent ziemlich schnell aufgebraucht war) und mussten extra nach England fahren, um uns am Tag nach der Hochzeitssause in einem originalen American Diner ein Katerfrühstück deluxe zu gönnen. Oh, und den Rough Trade in Nottingham ließen wir uns natürlich auch nicht nehmen.
Die Rückreise hingegen war eine einzige Tortur: Den Zeitpuffer, den man immer so einplant, FALLS mal irgendwas dazwischen kommen sollte, haben wir einfach mal komplett aufgebraucht. Um nicht den Rahmen dieses Posts zu sprengen, haue ich mal nur ein Paar Schlagworte raus: Feueralarm in der Undergroundstation, Zugausfall aufgrund eines Personenunfalls, verzweifelte Suche nach einem Taxi, dann doch in letzter Sekunde den passenden Bus erwischen und ebenso abgehetzt wie erleichtert zwei Minuten vor Check-In-Schluss am Schalter am Flughafen ankommen. Dass der Flug dann natürlich auch noch ziemlich scheiße sein musste, war ja irgendwie klar. Trotz des Reisedisasters war's das alles mehr als wert. Und jetzt lass ich einfach mal die Bilder für sich sprechen. Ob noch ein paar analoge folgen werden, kann ich nicht versprechen. Meine Einwegkamera hat nur zehn Bilder zustande gebracht und die letzten Bilder der Diana Mini müssen erst noch verschossen werden. We'll see.



P.S. Ja, ich hab doch Schwarz getragen.

Donnerstag, 30. April 2015

 Hippies in Paradise.

 via REVIEW

Auch wenn das Semester gerade erst angefangen hat, sehne ich mich schon jetzt nach Urlaub. Allein angesichts der Tatsache, dass ich einfach immer im Hinterkopf habe, wie viel Arbeit mir in diesem Sommersemester bevorsteht. Von meiner vorlesungsfreien Zeit werden mir zudem ganze sechs Wochen stibitzt, da ein studienbedingtes Praktikum vor der Tür steht, auf das ich mich jedoch schon sehr freue - was aber nicht weniger Arbeit bedeutet. Ganz im Gegenteil.



Nichtsdestotrotz packte mich das Fernweh völlig, als ich im Internet auf die SS15 Kampagne Hippies in Paradise von REVIEW stieß: Irgendwo auf einer einsamen Südsee-Insel tummeln sich schöne Menschen in schöner Kleidung und genießen ihr Leben zwischen dem klaren Meer, dem weißen Strand und der unberührten Natur. Da es schon im letzten Jahr nicht mit meinem Strandurlaub geklappt hat, hoffe ich sehr, dass ich das in diesem Jahr verwirklichen kann. Und wenn es nur ein Wochenende an der Nord- oder Ostsee ist.

Wusstet ihr, dass REVIEW Gerüchten zufolge vom Hund des verstorbenen Unternehmers Salvatore Reviu geführt wird? Ich würde es ja genauso machen: "When I die the Dog gets everything!". Diese These lassen wir aber mal dahingestellt und widmen uns lieber den bewiesenen Fakten. Die derzeitigen Designer Laura und Tewe des 1992 zunächst als Eigenmarke von Peek & Cloppenburg gegründeten Labels, arbeiten nicht nur in ihrem Atelier, sondern leben auch dort. Während sie mehrmals im Jahr die Welt bereisen, um sich Inspirationen für die nächste Kollektion zu holen, vermieten sie ihr Atelier sogar unter. REVIEW betreibt heutzutage mehr als 100 eigene Stores und hat sich zudem zu einem eigenen, national und international erfolgreichem Label gemausert. Neben den Stores selbst, besteht auch die Möglichkeit in den Filialen der Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf auf die REVIEW-Verkaufsflächen zurückzugreifen, die immer die aktuellste Kollektion an den Mann bzw. an die Frau bringen wollen.

Freitag, 24. April 2015

 JUNIQE is for Art Lovers.

| Kunstdruck: JUNIQE |

Es dürfte nicht wirklich neu oder gar überraschend sein, dass ich eine große Affinität für Inneneinrichtung besitze. Mittlerweile geht es hier auf dem Blog ja fast mehr um Wohnaccessoires als um Mode. Für mich ist es einfach wahnsinnig wichtig, dass man sich in seinen eigenen vier Wänden wohlfühlt. Vielleicht stehe ich hinsichtlich dessen sogar als eine Art Sinnbild für das weibliche Geschlecht: Mein Zimmer ist voll von Kerzenständern, Teelichtern, Vasen und anderem Dekor, das sich nicht wirklich unter einem Schlagwort zusammenfassen lässt.

Da ich von Wandfarbe nicht sonderlich viel halte bzw. aus eigener Erfahrung weiß, dass ich mich ziemlich schnell daran satt sehe, sind meine Wände schon seit Jahren einfach Weiß gestrichen. Ich versuche die wohnliche Atmosphäre durch Bilder etc. zu erschaffen. Zur Zeit sind es knappe zehn Bilder, die meine vier WG-Zimmer-Wände zieren. Dank des Onlineshops JUNIQE ist es in der Riege nun eins mehr. Auch wenn die Wahl wirklich schwer fiel, da das Angebot einfach immens groß ist und ich vor lauter schöner Drucke gar nicht mehr wusste, wo die Bilder sind, entschied ich mich letztlich für das obige gerahmte Poster von der Künstlerin Wasted Rita. Die meisten ihrer Arbeiten lassen soetwas wie "Ein bisschen Misanthropie schadet nie!" verkünden, was mir als Teilzeit-Misanthrop ziemlich symphatisch ist. Das Ganze in Verbindung mit der Liebe zu einer der großartigsten Bands aller Zeiten, rechtfertigte meine Entscheidung dann vollends.