Donnerstag, 10. April 2014

 Art | Tattooed Icons.


Albert Einstein, einer der größten theoretischen Physiker aller Zeiten, sagte einst: "Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Was wirklich zählt, ist Intuition." Vielleicht hat dieses Zitat den in Seattle lebenden Künstler Cheyenne Randall dazu inspiriert seiner eigenen Intuition zu folgen und einigen der bedeutendsten Ikonen aus Film und Fernsehen (egal ob lebendig oder bereits verstorben) via Photoshop eine ordentliche Portion hübscher Tattoos zu verpassen. Was mit doofen Kritzeleien in Zeitschriften begann (wer hat als Kind den Leuten keine Piercings etc. aufgemalt?) führte letztlich zu einer ganzen Serie, in der der 36-jährige berühmten Persönlichkeiten wie James Dean, Winona Ryder und Bill Murray kurzerhand mit einer imaginären Tätowiernadel malträtierte. 

Randall erklärte die Idee zu seinem äußerst gelungenen Projekt in der Today Show folgendermaßen: "I started out by drawing tattoos on certain personalities in magazines and wanted to step it up. I taught myself Photoshop and thus began a slight obsession with seeing out of pure curiosity what some of my favourite iconic personalities would look like, perhaps if they were in a parallel universe or took another path in life. Really I just let my imagination run wild." 
Ich bin vollkommen hin und weg von den verblüffend echt aussehenden Ergebnissen und danke Mr. Randall dafür, dass er James Dean und co. noch heißer gemacht hat, als sie eh schon sind bzw. waren. Wer sich zudem fragt, wie Frau Ich-kann-eine-Banane-quer-essen Julia Roberts, Muskelpaket Arnold Schwarzenegger oder First Lady Kate Middleton als tätowierte Damen und Herren aussehen würden, dem lege ich den Instagram-Account von Randall ans Herz, denn dort kann man noch viele weitere Prominente bestaunen, an denen sich der Gute...na ja, sagen wir mal "ausgelebt" hat. 


Mittwoch, 26. März 2014

 Film-Tipp: Grand Budapest Hotel.

 via Metro

Wie kann man der bitteren Realität besser entfliehen als durch das Anschauen eines großartigen Films? Gar nicht, eben. Maximal durchs Schlafen, aber über Schlaf und Träume zu reden, wäre hier irgendwie Fehl am Platz und würde nur langweilen. Wobei meine Träume manchmal schon echt Stoff für Drehbücher bieten. Aber das Ganze geht dann mehr in die Psycho-Thriller-Horror-Splatter-Ecke. Und wir wollen der blöden Wirklichkeit ja entfliehen und das nicht, indem wir uns vor Augen halten, dass alles ja auch noch viel schlimmer sein könnte als so schon. 

Deswegen lege ich euch heute den aktuellen Streifen von Wunderkindregisseur Wes Anderson ans Herz. Sein bereits achter Spielfilm mit Titel Grand Budapest Hotel kommt ganz in Anderson-typischer Manier daher und verzaubert durch ein buntes Potpourri an schönen Farben, extravaganten Kostümen, verträumten Schauplätzen und einem Repertoire an Schauspielern, das seinesgleichen sucht. Neben Ralph Fiennes, Adrien Brody, Willem Dafoe (er ist einfach prädestiniert für die Rolle des Bösewichts), Jude Law und Edward Norton sind auch Jason Schwartzman, Tilda Swinton, Owen Wilson und the one and only Bill Murray mit von der Partie. Da habe ich nicht zu viel versprochen, oder?


Eine der Besonderheiten des Films ist definitiv die Tatsache, dass Anderson sich der Rahmenerzählung bedient, die sich auf drei Zeitebenen verteilt und in fünf Kapitel gegliedert ist und sich dadurch ähnlich wie ein Buch in das Gedächtnis der Zuschauer einprägt. 
Handlungsort ist die fiktive Alpenrepublik Zubrowska, in der das Grand Budapest Hotel beheimatet ist. Der legendäre Hotelconcierge Monsieur Gustave H. trifft in den Roaring Twenties auf seinen neuen Lobby Boy Zero, den er mit viel Liebe und Geduld in die Geheimnisse seines Berufes einweiht. Die Ereignisse überschlagen sich jedoch, als die gut betuchte Madame D. tot aufgefunden wird, zu der Monsieur Gustave mehr als nur ein freundschaftliches Verhältnis pflegte. Die verstorbene Dame vermacht dem Concierge das wertvolle Renaissancegemälde "Jüngling mit Apfel", was der skurrilen Verwandtschaft mal so gar nicht in den Kram passt. Auf die Entwendung des Gemäldes seitens M. Gustave und Zero folgt eine abenteuerliche Verfolgungsjagd, die die Zuschauer gebannt auf ihre Stühle fesselt und den neuesten Streich Wes Andersons wieder mal zu einem groß- und einzigartigen Kinoerlebnis macht. Also nichts wie ins Kino, solange der Streifen noch läuft! Es sei denn ihr könnt euch noch gedulden bis Grand Budapest Hotel im Laufe des Jahres auf DVD und Blu-Ray erscheint. Ich könnt's ja nicht. 


Freitag, 7. März 2014

 Mein Name ist Berlin.

Nachdem ich es aufgrund der Klausurenphase im Januar schon nicht zur Fashion Week nach Berlin schaffte, gönne ich mir während meiner vorlesungsfreien Zeit einen kleinen Trip in die große Stadt. Wer mich begleiten wird? Meine liebste Mutti. Unvorstellbar, aber wahr: Meine Mutti trägt seit mehr als 30 Jahren Berlin als Nachnamen und war tatsächlich bisher kein einziges Mal dort. Natürlich wird dieser Aufenthalt in unserer schönen Hauptstadt ganz anders wie mit Freunden meines Alters und mit ähnlichen Interessen, aber dennoch freue ich mich wahnsinnig darauf. Einfach mal wieder rauskommen und ein bisschen was anderes sehen. Kurz vorm Start des neuen Semesters ist das auch bitter nötig.

Jetzt meine Frage an euch: Was bietet sich für einen 4-tägigen Berlin-Trip mit der Mutti an, die zum ersten Mal in der Stadt ist? Leben-In-Berlin.net hat schon ein paar ganz nette Tipps auf Lager, aber habt ihr vielleicht noch ein wenig Insiderwissen parat, das den Aufenthalt unvergesslich machen könnte? Besondere Ausstellungen, Museen, Parks etc.? Haut in die Tasten und bereitet meiner Maman und mir ein paar schöne Tage in big Berlin. Merci beaucoup!

Mittwoch, 5. März 2014

 The only truth is music. (J. Kerouac)


Wer mich kennt weiß, dass Musik alles für mich ist. Sie ist für mich das höchste Gut und ein Leben ohne sie nicht lebenswert. Ich habe Musik im Ohr, wenn ich tagtäglich zur Uni pendele, wenn ich auf dem Weg zu meinem Nebenjob bin, während dieses Jobs, da ich in einem Second Hand Store für u.a. CDs und Vinyls arbeite, Daheim mit dem PC oder Plattenspieler oder auch sonst fast immer und überall. Durch mein Musik-Junkietum komme ich auch nicht umhin jedes Jahr mehrere Konzerte und Festivals mitzunehmen. Die Vielzahl der Konzerte lässt sich kaum mehr aufzählen, aber neben den Beach Fossils, Crystal Stilts, Wild Nothing und den Dum Dum Girls, habe ich auch schon Tocotronic, Motorama, Bonobo und A Place To Bury Strangers live gesehen. Morgen folgt Moderat. Ich freu mich schon!


Auch wenn ich generell lieber auf Konzerte als auf Festivals gehe (allein aufgrund der Spiellänge und des meist sehr viel überschaubareren Publikums), lasse ich mich auch ziemlich gerne für das ein oder andere Festival begeistern. Bisher hab ich es aufs Vainstream und Pressure Festival geschafft (was aber eigentlich nicht zählt, da es ewig her ist und man nicht zelten musste) und außerdem aufs Hurricane, Appletree Garden, Melt und Dockville. Ein absolutes Lieblingsfestival hab ich so gar nicht, da ich einen Besuch einfach immer vom Line-Up abhängig mache. Aber die Kulisse vom Melt ist natürlich einmalig!

Die Sonne hat sich in den vergangenen Tagen bereits von ihrer besten Seite gezeigt und bedenkt: Wir haben gerade mal Anfang März. Auch wurden schon die ersten Bands für diverse Festivals bekanntgegeben und ich wage zu behaupten, dass die Festivalsaison 2014 damit so gut wie eröffnet ist! Wenn die musikalischen Acts stimmen, ist das A und O für ein gelungenes Festival natürlich die passende Ausrüstung. Man sollte nicht nur stets wetterfest gekleidet sein, sondern fast noch wichtiger sind Zelt, Isomatte und co. Vor ca. 2,5 Jahren habe ich mir ein kleines Wurfzelt angeschafft und bin damit echt mehr als zufrieden. Auch wenn sich das Abbauen anfangs ziemlich kompliziert gestaltete. Aber hat man den Dreh (im wahrsten Sinne des Wortes) einmal raus, ist ein Pop-Up-Zelt wirklich das Beste, was einem passieren kann. Ein ähnliches wie meins, gibt es übrigens hier bei Edinger zu erwerben. Was mir allerdings zu meinem vollkommenen Festival-Glück noch fehlt, ist eine vernünftige Isomatte. So eine selbstaufblasbare wie hier wäre doch eine Investition wert, oder? Ist jedenfalls cooler als so eine olle flache, die einem nur Rückenschmerzen bereitet, oder immer eine Luftpumpe mitschleppen zu müssen. Na, ich weiß auf jeden Fall was neben einigen Bands noch auf meine Festival-Wunschliste kommt...

Mittwoch, 19. Februar 2014

 Sonic Flower Groove.


Zunächst muss ich euch um Verzeihung bitten. Mein letztes Lebenszeichen ist über drei Wochen her und dabei hatte ich ja versprochen euch zumindest 1 x die Woche mit einem Post zu versorgen. Selbst wenn es "nur" einer vom Supreme Mag ist, aber nicht mal dazu bin ich wirklich gekommen. Wenn ich mal frei hatte und eine Lernpause eingelegt habe, wollte ich die Zeit doch lieber mit Freunden verbringen oder einfach mal was lesen, was nichts mit der Uni zu tun hat. Darunter hat mein Blog gelitten und das tut mir leid. Aber ich gelobe Besserung und kann sicher sagen, dass es in den kommenden Wochen wieder mehr von mir zu lesen geben wird. Die vorlesungsfreie Zeit hat begonnen und bis auf eine Hausarbeit und einen Objekttext muss ich zumindest für die Uni nichts mehr tun, juhu!

Nun aber zum Thema: Wie der Titel bereits erahnen lässt, möchte ich mich in diesem Post der Fotografie widmen. Neben der Schreiberei, Musik, Literatur, Kunst, Film und Mode gehört sie mit zu den Dingen, die Einfluss auf mein Leben nehmen und mich immer wieder inspirieren. Wenn man so möchte: Eine Art abgewandelte und personalisiertere Form der "Sieben freien Künste". Während ich im November/Dezember noch höchst motiviert war wieder vermehrt zu fotografieren, hat mir die Lernerei ganz flugs einen Strich durch die Rechnung gemacht. Hier und da mache auch ich (aber eher auf die Schnelle) Fotos mit meinem iPhone und poste sie auf meinem Instagram-Account, aber das ist eben nicht dasselbe wie das analoge Festhalten diverser Momente. Aber hej - ab April hab ich den Kopf komplett frei und werde mir dann einfach mal meine Kamera unter den Arm klemmen und losziehen.

Ab April steht unserer WG allerdings auch große Renovierungsaktion an und auch mein Zimmer reiße ich mir nochmal vernünftig unter den Nagel. Eine kleine Couch ist geplant und an der Wand darüber mag ich gerne einige Bilder aufhängen. Die verschiedenen Rahmen warten bereits auf ihren Einsatz und peu à peu suche ich mir sowohl selbstgeknipste als auch Bilder von Künstlern wie Egon Schiele heraus und werde sie mir der Qualität wegen via foto.budni.de drucken lassen. Die Bilderwand soll schließlich ein Blickfang werden und deswegen ist es so verdammt wichtig, dass die Bilder nach was aussehen und nicht verpixelt auf einfachem Druckerpapier an die Wand geklatscht werden. Ich werde dann in den nächsten Monaten einfach mal Ergebnisse sprechen lassen, wenn's soweit ist. Also ich hab Bock!