Samstag, 5. Januar 2013

 Kolumne #9: Grusel, Grauen, Gänsehaut.



via The Ginger Parasol 

"#9: Die Amerikanisierung vollzieht sich schon seit geraumer Zeit auch hier bei uns. Popkultur, Hollywood, Basketball, Anglizismen, Fastfood und das daraus resultierende Übergewicht. Sogar Feiertage übernehmen wir aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Bestes Beispiel: Halloween. Kürbisse, Kostüme und Kuriositäten. 

To know: Halloween stammt ursprünglich aus Irland und benennt die Volksbräuche am Vorabend vor Allerheiligen und ist irgendwie vergleichbar mit Weihnachten. Viele Leute wissen nicht, warum man es überhaupt feiert, aber Hauptsache es gibt einen Grund sich zu besaufen. Halloween ist in der Hinsicht aber cooler, da es weniger mit Familie und Schenkerei zu tun hat, als vielmehr mit dem Besäufnis an sich. Das Verkleiden ist an Halloween ebenso unerlässlich wie an Karneval. Letzteres verabscheue ich allerdings zutiefst. Ich verbrachte Halloween dieses Jahr in der Heimat, weil mich das Angebot an Halloween-Partys in Münster schlichtweg überforderte. Also traf ich mich mit ein paar Freunden und wir gingen ins Kino, um uns einen Horrorfilm in 3D anzusehen. Wir wussten jedoch nicht, dass man verkleidet für die Hälfte des Preises reinkam. Dennoch kam ein Freund von mir günstiger rein, da er seit drei Tagen nicht mehr geschlafen, sondern durchgekifft hatte und vom Kinomann wohl für einen Zombie gehalten wurde. Im Kinosaal saßen dann rund 50 Leute und ich konnte bei einigen nur schwer erkennen, ob sie nun verkleidet waren oder nicht. Es gibt ja eh so Leute, die einfach immer verkleidet und nicht ernstzunehmend aussehen. Ich bin mir immer noch unsicher, ob der Kassierer der Geisterbahn auf dem Send ein Kostüm trug oder nicht. Aber auf dem Send laufen eh einige merkwürdige Gestalten rum ..."



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